Absicherung der Managementebene

Gesetze, strenge Rechtsprechung und Änderung des gesellschaftlichen Verhaltens: Die Anforderungen an die Tätigkeit von Managern und Führungskräften werden ständig höher.

GmbH-Geschäftsführer und Mitglieder eines Vorstandes oder Aufsichtsrates sind einer Vielzahl rechtlicher Risiken ausgesetzt. Mit einem Schlag können Position, Ruf, Vermögen und damit die gesamte Existenz auf dem Spiel stehen. Mitglieder dieser Personengruppe tragen nicht nur ihre persönliche, zivilrechtliche und strafrechtliche Verantwortung, sondern sind auch für die Fehler ihrer Mitarbeiter verantwortlich.
Ermittlungsverfahren gegen Manager und Schadenersatzansprüche führen oftmals zur Kündigung des Anstellungsvertrages und zur Kürzung von Gehalts-, Tantieme- und Ruhegeldzahlungen.

Werden Vorstände, Geschäftsführer oder Aufsichtsräte auf Schadenersatz in Anspruch genommen, so geht das Gesetz zunächst davon aus, dass ein Verschulden vorliegt. Im Gegensatz zur sonstigen Rechtspraxis ist es also der in Anspruch genommene Entscheidungsträger, der erst einmal nachweisen muss, dass er seine Entscheidung nach sorgfältiger Abwägung aller Risiken getroffen hat.

Alle Mitglieder eines Geschäftsführer-, Vorstands- oder Aufsichtsgremiums können solidarisch und in voller Höhe für einen entstandenen Schaden haften. Diese gesamtschuldnerische Haftung bedeutet, dass sich Anspruchsteller an jeden Entscheidungsträger wenden und von ihm den gesamten Schadenersatz verlangen können. Wer auf diese Weise als Gesamtschuldner zu zahlen hätte, könnte zwar dafür bei seinen Organkollegen Regress nehmen, doch die Erfahrung zeigt, dass derartige Regresse selten erfolgreich geführt werden.

Nachfolgend werden anhand kurzer Beispiele aus der Praxis die primären Risiken beschrieben und die dazu passenden Versicherungsprodukte benannt.

 

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